Autor:

Tobias Schmitz

Ratgeber:

Medizin

Erfahrung:

> 5 Jahre

Autor: Medizinexperte

Tobias Schmitz

Bei Asthma bronchiale handelt es sich um eine chronische Lungenerkrankung, deren Auslöser nicht exakt bekannt sind. Allerdings gibt es einige Maßnahmen, die Betroffene ergreifen können, um einem Asthmaanfall vorzubeugen. Für den Behandlungserfolg von Asthma bronchiale sind nicht nur die durch den Arzt verordneten Asthma-Medikamente wichtig, auch das eigene Verhalten und der Umgang mit der Erkrankung spielen eine Rolle.

Asthma bronchiale vorbeugen und Therapieplan einhalten

Bevor Betroffene eigene vorbeugende Maßnahmen ergreifen, steht ein Besuch beim Arzt an. Die richtige ärztliche Behandlung ist die wichtigste Voraussetzung für ein möglichst beschwerdearmes Leben. Für den Therapieerfolg ist es wichtig, dass Patienten ihre Medikamente nach Anweisung des Arztes einnehmen.

Zuverlässigkeit und Regelmäßigkeit stehen hier an oberster Stelle. Patienten sollten zudem den Behandlungserfolg überwachen und bei auftauchenden Fragen oder Problemen ihren Arzt konsultieren. Der nächste Schritt besteht darin, die möglichen Auslöser – sogenannte Trigger – der Erkrankung zu erkennen und zu vermeiden.

Asthma bronchiale vorbeugen
Etwa die Hälfte aller asthmatischen Erkrankungen könnten vermieden werden, wenn Sie das vorhandene Wissen über die Risikofaktoren von Asthma konsequent umsetzen würden.

Risikofaktoren gezielt meiden

Asthmatische Erkrankungen können zumindest zum Teil deutlich verbessert oder sogar vermieden werden, wenn Patienten bestimmte Risikofaktoren kennen und meiden. Zu wissen, welche Bedingungen die eigene Erkrankung verschlimmern, ist wichtig für einen besseren Umgang mit der Erkrankung.

Manche Betroffene müssen sich beispielsweise von ihrem Haustier trennen oder das Rauchen aufgeben, um eine Verbesserung zu spüren. Lassen sich die Auslöser nicht vermeiden wie dies beispielsweise bei Heuschnupfen der Fall sein kann, wird zu einer Hyposensibilisierung (einer spezifischen Immuntherapie) geraten.

Das Meiden der Risikofaktoren dient der Verhinderung akuter Asthmaanfälle und soll mögliche Langzeitschäden verhindern.

Auslöser und Trigger - das kann Asthma bronchiale verstärken

Für Betroffene ist es wichtig, Auslöser und Trigger ihrer Erkrankung herauszufinden. Erst wenn diese bekannt sind, können diese auch gezielt vermieden werden. Den Auslösern und Triggern der Erkrankung aus dem Weg zu gehen, gestaltet sich im Alltag nicht immer einfach. Denn wer auf Hausstaub, Pollen, Ozon oder Temperaturschwankungen reagiert, kann diese Dinge kaum meiden. Es gibt dennoch einiges, was Betroffene für ein möglichst beschwerdefreies Leben tun können.

Asthma-Auslöser
Potenzielle Auslöser und Trigger von Asthma

Allergietest - Allergene erkennen und vermeiden

Ein Verdacht auf ein allergiebedingtes Asthma besteht beispielsweise, wenn die Beschwerden in Verbindung mit bestimmten Tätigkeiten (Berufsasthma), zu bestimmten Jahreszeiten oder allgemein gehäuft in der Familie auftreten. Um mögliche Allergene herauszufinden, führt der Arzt zunächst eine Befragung des Patienten durch. Anschließend wird eine Blutuntersuchung durchgeführt.

Sind die Antikörper vom Typ Immunglobulin E (Ig E) erhöht, kann eine Allergie vorliegen. Um die möglichen Allergene einzugrenzen, wird der Patient genau befragt, wann und wo die Beschwerden gehäuft auftreten. Anschließend macht der Arzt einen sogenannten Pricktest. Bei diesem Test werden Allergene auf der Haut des Patienten aufgebracht und in die Haut gerieben oder eingeritzt.

Der Arzt kann zudem einen Provokationstest empfehlen. Bei diesem Test muss die Testsubstanz eingeatmet werden. Treten nach diesen Tests für Allergien charakteristische Reaktionen auf, können die jeweiligen Substanzen als Auslöser definiert werden. Besteht der Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie, müssen die Allergene durch eine spezielle Auslassungsdiät eingegrenzt werden.

Asthma-Auslöser in der Übersicht:

Rauchen - aktiv oder passiv

Wer unter Asthma bronchiale leidet, muss das Rauchen unbedingt aufgeben. Fällt dieser Schritt schwer, sucht sich der Raucher professionelle Unterstützung. Durch das Rauchen verschlimmert sich die Erkrankung, da die Bronchien und die Schleimhäute zusätzlich gereizt werden. Auch passives Rauchen muss unbedingt vermieden werden. Kinder dürfen keinesfalls dem Rauch ausgesetzt werden.

Pollen als mögliche Asthma-Auslöser

Verstärken sich die Beschwerden beim Flug bestimmter Pollen, achten Betroffene am besten auf die Pollenflugvorhersagen. Gelüftet werden kann auf dem Land gegen Abend. In der Stadt ist das Lüften am Morgen oder in der Nacht sinnvoll. Spezielle Pollenfilter für die Fenster und das Auto können die Beschwerden verringern.

Kot der Hausstaubmilben

Hausstaubmilben lassen sich kaum vermeiden. Sie sind in jeder Wohnung zu finden und rufen bei besonders vielen Betroffenen asthmatische Beschwerden hervor. Verantwortlich für den Asthmaanfall sind dabei nicht die Milben selbst, sondern deren Ausscheidungen. Glatte Böden, Staubsauger mit Feinfilter, spezielle Decken und Kissen sowie regelmäßiges Reinigen der Wohnung tragen zur Besserung der Problematik bei.

Zusammenleben mit Haustieren

Ist durch den Allergietest herausgekommen, dass der Betroffene allergisch auf Hautschuppen von behaarten Tieren wie Hunden, Katzen und Pferden reagiert, muss auf das Zusammenleben mit dem jeweiligen Tier verzichtet werden. Vor allem bei Kindern kann das gezielte Vermeiden von Allergenen dazu führen, dass ein beschwerdefreies Leben möglich ist. Nicht immer bestehen solche Allergien ein Leben lang. Sind die Eltern selbst Allergiker, dann sind die Kinder besonders gefährdet. In solch einem Fall wird auf die Haustierhaltung besser verzichtet.

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Schimmelpilze in der Wohnung

Schimmel in der Wohnung kann die Beschwerden verstärken. Feuchte Räume müssen gut getrocknet und gelüftet werden. Befindet sich Kompostierbares in der Wohnung, sollte dies möglichst schnell entsorgt werden. Ist die Wohnung aufgrund von Schimmelpilzen sanierungsbedürftig, sind schnell entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Allergien auf Nahrungsmittel

Asthmaanfälle und Atemprobleme können auch durch Nahrungsmittel, Nahrungsmittelbestandteile und Zusatzstoffe ausgelöst werden. Häufige Auslöser sind beispielsweise Kuhmilch, Soja, Nüsse, Hühnerei, Gluten und Konservierungsstoffe. Betroffene müssen ihre Ernährung umstellen und können sich hierbei vom Arzt und einem Ernährungsberater unterstützen lassen.

Weitere mögliche Auslöser

Manche Betroffene reagieren empfindlich auf Temperaturschwankungen oder ein bestimmtes Klima. Auch Ozon, Luftverschmutzung und Schadstoffe können die Beschwerden verstärken. Insektenstiche stellen für Menschen mit Atemproblemen häufig ein Problem dar. Wer allergisch auf Insektenstiche reagiert, muss in jedem Fall immer ein Notfallmedikament bei sich tragen.

Bakterien und Viren, die zu Atemwegserkrankungen führen, können das Asthma bronchiale verschlimmern. Eine Impfung gegen Grippe und Pneumokokken wird Patienten daher häufig empfohlen. Daneben spielen Faktoren wie die körperliche und die seelische Verfassung eine Rolle. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, sportliche Aktivitäten und gezielte Entspannungstechniken sind wichtig für Asthmatiker.

Patienten müssen sich aktiv beteiligen

Bei Asthma bronchiale genügt es nicht, sich an den mit dem Arzt erarbeiteten Therapieplan zu halten und die Medikamente regelmäßig einzunehmen. Betroffene beziehungsweise deren Angehörige (Eltern stehen hier an der Seite ihrer Kinder) müssen sich aktiv einbringen und Vorsorgemaßnahmen ergreifen.

So ist es wichtig, sich im Vorfeld gut über die eigene Erkrankung zu informieren. Welche Ursachen und Auslöser gibt es? Wer an Asthma bronchiale leidet, muss zudem mit seinem Inhalationsgerät umgehen können und sich bei allen Maßnahmen sicher fühlen. Tauchen Probleme auf, ist der behandelnde Arzt der wichtigste Ansprechpartner.

So können Betroffene aktiv werden:

  • Asthma-Trigger erkennen und vermeiden
  • Rauchen aufgeben
  • Haustiere abgeben
  • Hyposensibilisierung beim Arzt machen
  • Gezielte Atemtechniken erlernen und entsprechende Schulungen besuchen
  • Sportlich aktiv werden, zum Beispiel in speziellen Asthmasportgruppen
  • Entspannungstechniken aneignen
  • An Patientenschulungen und Selbsthilfegruppen teilnehmen

Tagebuch - Erfahrungen mit der Erkrankung festhalten

Nicht jeder Mensch, der an Asthma bronchiale leidet, reagiert auf die gleichen Trigger. Wer seinen Körper und insbesondere seine Erkrankung besser kennenlernen möchte, sollte ein Asthma-Tagebuch führen. Hier wird festgehalten, wann und unter welchen Umständen die Beschwerden auftreten. Auf diese Weise kommen Betroffene ihren Asthma-Triggern auf die Spur und können ihren Alltag besser an ihre Erkrankung anpassen.

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Verwandte Artikel:

Quellen:

  1. Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Patienten mit Asthma. In: Buhl R et al. URL: atemwegsliga.de
  2. Asthma bronchiale: Untersuchung. In: Bundesverband der Pneumologen e.V. URL: lungenaerzte-im-netz.de
  3. Allergologische Untersuchungsmethoden (inhalativer Provokationstest, Hauttest, RAST) für die Diagnose des Asthma bronchiale In: Baur et al. URL: link.springer.com
  4. Asthma bronchiale: pathogenetische Grundlagen, Diagnostik, Therapie Kroegel, C.; 2. Auflage, 2002. URL: books.google.de
  5. Klingelhofer, E. L. (1994). The Psychology of Asthma Implications for Treatment. In Bronchial Asthma(pp. 723-733). Humana Press.
  6. Goodwin, R. D., & Eaton, W. W. (2003).Asthma and the risk of panic attacks among adults in the communityPsychological Medicine, 33(05), 879-885.
  7. McQuaid, E. L., Fritz, G. K., Nassau, J. H., Lilly, M. K., Mansell, A., & Klein, R. B. (2000).Stress and airway resistance in children with asthmaJournal of psychosomatic research, 49(4), 239-245.
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