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Für die Behandlung von Asthma und COPD werden häufig Medikamente verschrieben, die über Inhalation aufgenommen werden. Damit diese Medikamente jedoch effektiv wirken, ist die richtige Inhalation die wichtigste Grundlage. Es kommt hier darauf an, mit welchen Geräten inhaliert wird.    

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Darum ist Inhalation bei Asthma und COPD so hilfreich

Im Rahmen der Therapie bei Asthma und auch bei COPD werden Medikamente für eine akute und eine vorbeugende Behandlung verschrieben. Hierbei handelt es sich häufig um Wirkstoffe, die über Inhalation aufgenommen werden.

Die Atemnot bei Asthma und bei COPD basiert normalerweise auf einer Verkrampfung der Muskulatur in den Bronchien (weitere Informationen hierzu: Asthma oder COPD? Das sind die Unterschiede der Krankheiten). Durch die Verkrampfung können Betroffene nicht mehr richtig durchatmen. Sie geraten unter Stress und die Sauerstoffversorgung des Körpers wird nicht mehr gewährleistet.

Eine schnelle Wirkung ist notwendig. Wenn die Wirkstoffe über Tabletten aufgenommen werden, ist der Wirkungsprozess lang. Durch die Aufnahme per Inhalation können sie direkt Einfluss nehmen auf die Bronchialmuskulatur. Zudem ist die Verträglichkeit oft besser.

Zum Einsatz für die Inhalation kommen Kortisonpräparate und auch Bronchodilatatoren. Die Kortisonpräparate reduzieren mögliche Entzündungen im Bereich der Atemwege, während die Brochodilatoren entspannend auf die Atemmuskulatur wirken und so die Atmung erleichtern.

Die korrekte Verwendung des Dosieraerosols

Besonders häufig werden die Medikamente in einem Dosieraerosol zur Verfügung gestellt. Dies hat mehrere Vorteile. Die Aerosole sind klein und handlich. Sie enthalten die optimale Dosierung für jeweils einen Sprühstoß. Durch die Möglichkeit, sie direkt in Anspruch nehmen zu können, sind sie auch für den Notfall geeignet.

Dennoch ist gerade die richtige Handhabung wichtig, damit die Inhaltsstoffe optimal wirken können. Folgende Schritte werden durchgeführt:

  • Die Schutzkappe wird abgenommen.
  • Das Gerät wird einmal kräftig geschüttelt.
  • Der Betroffene atmet möglichst vollständig aus.
  • Das Mundstück wird zwischen Zähne und Lippen genommen und fest umschlossen.
  • Der Kopf wird leicht nach hinten geneigt.
  • Es wird eingeatmet und dabei ein Sprühstoß ausgelöst.
  • Die Einatmung wird weiter durchgeführt.
  • Der Patient hält nun bis zu zehn Sekunden die Luft an.
  • Es wird langsam durch die Nase ausgeatmet.
  • Das Gerät wird mit der Schutzkappe wieder verschlossen.
Verwendung von Asthmasprays

Gut ist es, sich vom Arzt oder Apotheker die Verwendung einmal zeigen zu lassen. Teilweise kann es auch notwendig sein, den Vorgang zu wiederholen.

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Die korrekte Verwendung des Pulverinhalators

Eine weitere Variante für die Inhalation bei Asthma und COPD stellt der Pulverinhalator dar. Auch hier sind mehrere Schritte notwendig, um die optimale Wirkung erzielen zu können:

  • Wirkstoff freisetzen
    Wichtig zu beachten ist, dass es bei den Pulverinhalatoren zwei unterschiedliche Varianten gibt. Bei einer Lösung wird das Pulver über einen Hebel freigesetzt. Bei einer anderen Lösung muss erst ein Blister geöffnet werden.
  • Ausatmen
    Auch hier ist es notwendig, vor der Verwendung tief zu atmen und die Luft aus den Lungen zu lassen. Die Atmung spielt beim Pulverinhalator eine besonders wichtige Rolle. Daher wird er in der Regel nur Personen verschrieben, die noch kräftig einatmen können.
  • Mundstück umranden
    Das Mundstück wird nun mit den Lippen eingefasst.
  • Atmung weiter ausführen
    Der Wirkstoff befindet sich bereits im Inhalator. Durch die tiefe Einatmunt wird er aufgenommen und in die Lunge weitergeleitet. Abhängig vom Inhalator muss die Einatmung schneller oder auch langsamer durchgeführt werden.
  • Luft anhalten
    Der Inhalator wird abgesetzt und die Luft für bis zu zehn Sekunden angehalten. So kann der Wirkstoff sich optimal entfalten und die Lungen entlasten.

Die korrekte Verwendung von elektrischen Verneblern

Wenn Asthma oder COPD ergänzend mit einer Inhalation behandelt werden sollen, kommen häufig auch elektrische Vernebler zum Einsatz. Es gibt einige Wirkstoffe, die vorbeugend eingenommen werden. Sie sollen die Gefahr von Atemnot und akuten Anfällen verringern.

Der elektrische Vernebler ist ein Inhaliergerät, über das die hinzugefügte Flüssigkeit in kleine Tröpfchen umgewandelt wird. Ideal ist es, wenn die Tröpfchen möglichst klein sind, daher sollte Wert auf die Qualität des Gerätes gelegt werden. Kleine Tröpfchen werden auch als Aerosol bezeichnet.

Eingeatmet wird hier über eine Atemmaske, die in unterschiedlichen Größen zur Verfügung steht. Die folgenden Schritte werden ausgeführt:

  • Vorbereitung des elektrischen Verneblers
    Der Vernebler wird vorbereitet. Es sollte geprüft werden, ob er wirklich optimal funktioniert. Zudem ist es wichtig zu schauen, in welcher Dosierung das Medikament eingefüllt wird.
  • Vorbereitung der Flüssigkeit
    Bei vielen Medikamenten ist eine Mischung mit Kochsalz notwendig. Die genauen Anweisungen sind in der Packungsbeilage zu finden. Die Flüssigkeit wird eingefüllt.
  • Vernebler anstellen
    Nun wird der Vernebler angestellt und geprüft, ob aus der Atemmaske ein leichter Nebel aufsteigt. Es kann mit der Inhalation begonnen werden.
  • Ausatmung durchführen
    Der Patient atmet soweit wie möglich aus. Er sollte darauf achten, alle Luft aus der Lunge zu drücken und so dafür zu sorgen, dass die Lunge möglichst viel Wirkstoff aufnehmen kann.
  • Atemmaske nutzen
    Jetzt wird über die Atemmaske eingeatmet. Tiefe Atemzüge helfen dabei, den Wirkstoff optimal aufzunehmen. Anschließend wird kurz die Luft angehalten und dann durch die Nase ausgeatmet.
  • Vorgang wiederholen
    Der Vorgang sollte so oft wiederholt werden, bis kein Nebel mehr aus dem Inhalator aufsteigt.

Werden Inhalationsgeräte verschrieben?

Liegt nachweislich Asthma bronchiale oder auch COPD als Erkrankung vor, erhalten Patienten Medikamente normalerweise auf Rezept. Bei Medikamenten, die über einen Dosieraerosol verabreicht werden, erfolgt die Ausgabe mit einem neuen Inhalator.

Salbuhexal kaufen

Beim Pulverinhalator oder auch bei einem elektrischen Vernebler können die Geräte mehrfach verwendet werden. Hier ist beim Arzt nachzufragen, ob das Gerät gestellt wird oder durch den Patienten gekauft werden muss.

Quellen

  1. Dauermedikamente (Controller), In: Bundesverband der Pneumologen e.V. (BdP). URL: lungenaerzte-im-netz.de
  2. Wie wird Asthma behandelt. In: Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH). URL: lungeninformationsdienst.de
  3. Wirkprinzipien von Asthma Medikamenten. In: GlaxoSmithKline GmbH. URL: luft-zum-leben.de
  4. Medikamente zur Therapie des Asthma bronchiale im Kindesalter. In: Akademie Luftikurs. URL: akademie-luftikurs.de
  5. Auf einen Blick: Asthma bronchiale. In: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. URL: akdae.de
  6. Asthma. In: Apotheken Umschau: Gesundheits-Tipps und Infos zu Medizin, Krankheiten, Therapien, Laborwerten und Medikamenten. URL: apotheken-umschau.de
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