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Von Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD sind Millionen Menschen betroffen. Die Medikation mit bronchienerweiternden Medikamenten wie Anticholinergika, Beta 2-Sympathomimetika und Xantinen spielt bei der Therapie durch ihre atemwegserweiternde Wirkung eine zentrale Rolle. 

Die verschreibungspflichtigen Medikamente sollten Patienten jedoch niemals ohne ärztliche Verschreibung auf eigene Faust online beziehen. Mittlerweile ist der Bezug jedoch mit Hilfe von in der EU registrierten Online-Arztpraxen bzw. Online-Apotheken möglich.

Was sind bronchienerweiternde Medikamente?

Bei schwerwiegenden Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale und COPD gehören Medikamente neben persönlich ergreifbaren Maßnahmen wie der Vermeidung von Risikofaktoren wie dem Rauchen zu den wichtigsten Therapiebestandteilen. Zum Einsatz kommen sogenannte bronchienerweiternde Medikamente, die ebenfalls als Bronchodilatatoren bekannt sind. 

Aufgabe dieser Arzneimittel ist es, die Beschwerden zu lindern und den Allgemeinzustand des Patienten zu verbessern (s. auch Asthma Medikamente). Im Fokus der medikamentösen Therapie mit bronchienerweiternden Wirkstoffen steht das Ziel, das Fortschreiten der vorliegenden Lungenerkrankung zu verhindern. 

Für die Medikation stehen abhängig von der Grunderkrankung und dem Krankheitsstadium unterschiedliche Medikamente bzw. Wirkstoffe bereit. Grundsätzlich wirken die während der Therapie eingesetzten Medikamente symptomatisch. Somit führt die Einnahme zwar nicht zur ursächlichen Heilung, sondern zur nicht minder wichtigen Linderung der Symptome. Wie die Wirkstoffklassifikation es bereits vorwegnimmt, zielen bronchienerweiternde Wirkstoffe auf die Weitung der Bronchien ab. 

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Ihre Wirkung erzielen die Medikamente dadurch, dass die Wirkstoffe die glatte Muskulatur, die sich in den Wänden der Bronchien befindet, entspannen (s. auch Salbutamol Wirkung). In der Folge erweitern sich die Atemwege, was die Sauerstoffversorgung und das Abatmen von Kohlenstoffdioxid verbessert.

Zu den bedeutendsten bronchienerweiternden Medikamenten zählen u.a.:

  • Anticholinergika
  • Beta 2-Sympathomimetika
  • Xantine
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Ventolin ist ein rezeptpflichtiges Medikament, das bei Atemwegserkrankungen mit verengten Bronchien eingesetzt wird, somit gehört das Präparat zur Wirkstoffgruppe der Beta-2-Sympathomimetika.

Aufgrund ihres therapeutischen Werts erhalten nahezu alle COPD- und Asthma-Patienten bronchienerweiternde Medikamente – situationsabhängig dauerhaft oder als Bedarfsmedikation (s. auch “Budesonid” und “Ventolin“). In vielen Fällen werden verschiedene Präparate miteinander kombiniert, sodass sich die spezifischen Wirkmechanismen ergänzen.

Wirkungsweise und Wirkort von Bronchialsprays

Der Ansatzpunkt aller bronchienerweiternden Medikamente sind die Bronchien. Diese zweigen in Höhe des zweiten Zwischenrippenraums von der Luftröhre ab und transportieren die eingeatmete Luft für den Gasaustausch zu den Lungenbläschen (Alveolen).

Von dort aus gelangt die mit Kohlenstoffdioxid angereicherte Luft in die Bronchien und wird ausgeatmet. Im Gegenzug wird der Sauerstoff aus der eingeatmeten Frischluft über die Alveolen ins Blut abgegeben.

Jeder Bronchialast fungiert dabei wie eine Rohrleitung mit einer flexiblen Wand. Die sogenannte Bronchialwand grenzt sich durch die Bronchialschleimhaut vom luftführenden Raum ab. Im Inneren der Bronchialwand befinden sich die Muskelzellen der Bronchialmuskulatur.

Diese ist für die Weitung und das Zusammenziehen der Bronchien entscheidend. Abhängig vom Wirkstoff wirken bronchienerweiternde Medikamente hier unterschiedlich:

  • Anticholinergika: Medikamente dieser Wirkstoffgruppe entspannen die Bronchialmuskulatur durch die Aktivierung der sogenannten muskarinischen Acetylcholin-Rezeptoren. Über diesen Mechanismus blockieren Sie die Wirkung des Botenstoffs Acetylcholin, der die Spannung in der Muskulatur erhöht.
  • Beta-2-Sympathomimetika: Wirkstoffe von Beta 2-Sympathomimetika docken an den in den Muskelzellen der Bronchialmuskulatur enthaltenen Beta-Rezeptoren an. Auf diese Weise verringern sie den Muskeltonus, sodass sich die Atemwege weiten. Darüber hinaus verringern Beta-2-Sympathomimetika die Schleimbildung.
  • Xanthine: Im Gegensatz zu Beta-2-Sympathomimetika und Anticholinergika handelt es sich um einen Wirkstoff, der die Muskelentspannung nicht direkt über einen spezifischen Rezeptor erzielt. Die nicht-selektive Hemmung des Enzyms Phosphodiesterase erhöht die Konzentration des Moleküls cAMP, das in den Muskelzellen als Signalmolekül dient. Niedrig dosiert hat das Xanthin Theophyllin zudem eine entzündungshemmende Wirkung, da es die Bildung von entzündungsfördernden Botenstoffen hemmt.

Sind Bronchialsprays rezeptfrei?

Grundsätzlich sind Bronchialsprays und alle weiteren bronchienerweiternden Medikamente in Deutschland verschreibungspflichtig. Ohne Rezept sind Bronchialsprays damit nicht erhältlich. Hintergrund ist neben der Sicherheit bzw. Gesundheit de Patienten die Korrektheit der Medikation für eine spezifische Erkrankung. 

Die Grundlage für die Verschreibungspflicht in Deutschland ist das Arzneimittelgesetz. Hier regelt § 48 Folgendes: Zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten gehören solche Präparate, die Wirkstoffe enthalten, welche sowohl mit besonderen Anwenderrisiken verbunden sind als auch eine ärztliche Kontrolle erfordern. 

Das trifft auf sämtliche Bronchialsprays in ihrer Eigenschaft als bronchienerweiternde Medikamente zu. Durch die Rezeptpflicht ist sichergestellt, dass der Patient bzw. die Patientin grundlegend über die Anwendung und Dosierung informiert ist, was die Anwendungsrisiken senkt. 

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf unseren Seiten “Salbutamol Spray rezeptfrei online bestellen” und “Asthmaspray rezeptfrei kaufen“.

Unser Tipp!

Die Online Behandlung bietet Patienten eine top Alternative, Salbutamol mit Online Rezept zu bestellen. Hierzu genügt die Beantwortung einiger Fragen des Online Fragebogens, welcher vom Arzt geprüft wird. Nach Feststellung der Eignung für Salbutamol wird das Online Rezept ausgestellt und das Medikament an Ihre Wunschadresse versendet.
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Bronchialspray online kaufen: Risiken erkennen

Trotz der hierzulande geltenden Verschreibungspflicht für bronchienerweiternde Medikamente besteht insbesondere über das Internet die Möglichkeit, ohne Rezept an diese Wirkstoffe heranzukommen. Speziell für medizinische Laien birgt die Umgehung der Verschreibungspflicht durch den Bezug über Internet-Shops, die zum größten Teil im nicht regulierten respektive kontrollierten Ausland ihren Sitz haben, erhebliche Risiken. 

Allem voran steht die fehlende medizinische Beratung. Diese erfolgt im Regelfall auf der ersten Ebene durch einen Mediziner – im Fall der bronchienerweiternden Wirkstoffe meist einen Lungenspezialisten. Die medizinische Fachberatung im Vorfeld sorgt dafür, dass für den individuellen Krankheitsverlauf optimale Präparat zur Anwendung kommt. Darüber hinaus stellt die intensive Beratung die korrekte Dosierung sicher. 

Fehlt die Fachberatung, besteht das Risiko für eine Über- oder Unterdosierung. Letztere gefährdet den vollständigen Therapieerfolg und zeigt im schlimmsten Fall gar keine Wirkung. Die Überdosierung dagegen kann zu unerwünschten Nebenwirkungen führen und für Patienten sogar eine Gesundheitsgefahr darstellen.

Salbutamol kaufen rezeptfrei und mit Online Rezept
Kaufen die Patienten im Internet Präparate mit Salbutamol ohne Rezept, gehen sie ein hohes Risiko ein.

Medikamente rezeptfrei aus nicht zu 100-Prozent verifizierbaren Quellen unter Umgehung der Verschreibungspflicht zu beziehen, birgt zudem das Risiko an Medikamentenfälschungen zu geraten. Insbesondere hochpreisige Präparate sind bei Kriminellen aufgrund der hohen Gewinnspanne beliebte Fälschungsobjekte. 

Die optisch meist nicht von den Originalen zu unterscheidenden Medikamente verfügen im besten Fall lediglich über eine geringere Menge des Wirkstoffs. Das wiederum führt jedoch selbst bei offensichtlich korrekter Dosierung zu einer Unterversorgung und gefährdet ebenfalls den Therapieerfolg. Nicht selten enthalten solche Produktfälschungen jedoch gar keinen Wirkstoff oder einen völlig anderen Wirkstoff. 

Zahlreiche dokumentierte Fälle belegen auch die Verunreinigung von Medikamenten durch Substanzen, die in bronchienerweiternden Medikamenten bzw. in Medikamenten im Allgemeinen nichts verloren haben. Diese Unzulänglichkeiten können mutwillig oder fahrlässig sein, indem der betreffende Hersteller verschiedene Präparate über die gleiche ungereinigte Produktionsstraße laufen lässt. Für Patienten besteht beim Online-Kauf ohne Rezept damit ein potenzielles Gesundheitsrisiko. 

Bronchialspray mit Online-Rezept bestellen

Um die bestmöglichen Voraussetzungen für den Therapieerfolg bei Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD sicherzustellen, sind von einem Spezialisten verordnete Medikamente entscheidend. Mittlerweile führt der Weg dabei nicht mehr zwangsweise in eine physische Arztpraxis samt anschließendem Apothekenbesuch. Durch die Digitalisierung können Patienten Bronchialspray via Online-Rezept bestellen.

Möglich machen dies in der EU zugelassene Online-Apotheken bzw. Online-Kliniken, die von lokalen Gesundheitsbehörden eines EU-Mitgliedsstaats offiziell lizenziert sind. Laut aktueller EU-Rechtslage ist die Einfuhr von verschreibungspflichtigen Medikamenten aus dem EU-Ausland sowie aus Staaten des europäischen Wirtschaftsraums durch eine zugelassene Apotheke damit legal. Eine Ausnahme für den Versand nach Deutschland besteht für Arzneien, die unter das Betäubungsmittelgesetz (BtmG) fallen.

Grundsätzlich funktioniert die Bestellung von Medikamenten wie Bronchialspray via Online-Rezept wie folgt:

  • Basis für die Verschreibung eines Medikaments ist ein Online-Fragebogen, den Patienten auszufüllen haben.
  • Dieser Fragebogen klopft unterschiedlichste Punkte wie Vorerkrankungen, den Lebensstil, die Symptomatik sowie die Einnahme anderweitiger Arzneimittel ab. Damit ersetzt er das obligatorische Gespräch mit einem Arzt vor Ort.
  • Der Fragebogen wird im Anschluss von einem in der EU registrierten Arzt genauestens geprüft. Dieser evaluiert so die korrekte Behandlung für die vorliegende Symptomatik und verschreibt schließlich die zur Behandlung notwendigen Medikamente.
  • Bestehen nicht ausräumbare Unklarheiten oder passen die Angaben im Fragebogen nicht mit den medizinischen Kriterien für eine Verordnung zusammen, wird das Online-Rezept abgelehnt.
  • In einem solchen Fall folgt der Verweis an einen lokalen Arzt, zumal eine körperliche Untersuchung nicht möglich ist. Gemeinhin sind die Regeln für die Ausstellung eines Online-Rezepts deutlich strenger als bei einem klassischen Rezept, was der Sicherheit des Patienten zugutekommt.

Quellen

  1. Marsha Wills-Karp et al. (1998): Interleukin-13: Central Mediator of Allergic Asthma, in: Science 18, Vol. 282 no. 5397 pp. 2258-2261 , sciencemag.org
  2. Romanet-Manent, S. et al. (2002): Allergic vs. noallergic asthma: what makes the difference, in: Allergy 2002: 57: 607–613, onlinelibrary.wiley.com
  3. Wie wird Asthma behandelt. Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH). URL: lungeninformationsdienst.de
  4. Jörg Braun: Lunge. In: Jörg Braun, Roland Preuss (Hrsg.): Klinikleitfaden Intensivmedizin. 9. Auflage. Elsevier, München 2016, S. 285–310, hier: S. 289–291 (Akute Atemwegsobstruktion).
  5. T. H. Schiebler, W. Schmidt (Hrsg.): Lehrbuch der gesamten Anatomie des Menschen. Cytologie, Histologie, Entwicklungsgeschichte, Makroskopische und Mikroskopische Anatomie. 1983, S. 424 (Lungen des Erwachsenen).
  6. Guidelines for diagnosis and management of bronchial asthma. In: Joint ICS/NCCP (I) recommendations. Ritesh Agarwal et al. URL: ncbi.nlm.gov
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